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Make-up – Ja? Nein?

Vor kurzem hatte ich mit meinen Freunden eine kleine Diskussion. Wir sprachen darüber wie lange wir morgens zum Fertigmachen brauchen und wie lange, wenn wir uns z.B. für einen Geburtstag oder eine Party fertigmachen. Jeder von uns konnte dazu etwas anderes dazu sagen. Ich persönlich brauche morgens für mein Make.up und das einigermaßen gut aussehende Herrrichten meiner Haare 10 Minuten. Wenn ich mich abends für eine Festlichkeit o.Ä. fertigmache, benötige ich vielleicht 20 Minuten.

Wenn ich allerdings an die Zeit zurückdenke, in der ich so ca. 14/15 war, sah das Ganze schon anders aus. Abgesehen davon, dass man sich im Nachhinein immer für den Make-up Look aus früheren Zeiten schämt, habe ich mich damals schon deutlich mehr mit dem Thema beschäftigt. Auch wenn man das Bildern zufolge nicht vermuten kann. Ich bin auch zu dieser Zeit ungerne ungeschminkt in der Öffentlichkeit herumgelaufen. Natürlich kam das schon öfter mal vor, aber ich habe mich mit Make-up definitiv wohler gefühlt. Ich denke dass das einfach am Alter liegt und man sich in diesen jungen Jahren eh unsicher ist und mit sich selbst unzufrieden. Mittlerweile ist es mir vollkommen egal, ob ich jetzt geschminkt bin oder meine Haare gemacht sind. Ich bin sogar lieber ungeschminkt. Für die Arbeit oder wenn ich andere Termine habe, schminke ich mich schon. Jedoch dann auch nicht sehr viel. (Wie gesagt, ich brauche 5 Minuten) Ich fühle mich ohne Make-up genauso wohl wie mit Make-up. Es ändert einen schließlich nicht. Ob mit oder ohne Make-up, man ist immer noch der selbe Mensch. Ich finde es auch wichtig, dass man Menschen in seinem Leben hat, denen es vollkommen egal ist ob man sich jetzt die Augenringe weggeschminkt hat oder eben nicht. Denn nur diese Menschen zählen wirklich. Ob fremde Menschen einen so schön finden wie man ist oder mit Make-up schöner, spielt letztendlich auch keine Rolle. Das Wichtigste ist sowieso, dass man sich selbst genau so mag, wie man eben ist. Mit oder ohne Make.up.